Es sollte ein Memoir über ihr „Leben nach Elvis“ (so der Untertitel) werden.Doch wie Priscilla Presleys, 80, Autobiografie „Softly, as I leave you“ (siehe rechts) zeigt, gibt es im Grunde kein „danach“: Über seinen Tod hinaus bestimmte der King ihr Leben. Der Versuch, sich davon zu lösen, zieht sich wie ein roter Faden durch alle Jahrzehnte. Und ist nie ganz gelungen. Zu eng das Geflecht aus Liebe, Nähe und Abhängigkeit.
Als Priscilla Elvis 1972 verlässt, geschieht das eher aus Erschöpfung als aus Mangel an Liebe. „Ich trennte mich, weil ich ein eigenes Leben brauchte“, schreibt sie. Zu dieser Zeit kümmert sie sich tagsüber um die erst vierjährige Tochter Lisa Marie, nachts um den rastlosen Elvis, der nie schläft. Ein Kreislauf, der sie krank macht. Zudem weigert er sich seit der Geburt…
