Als es letzte Woche so kalt wurde, bin ich losgezogen und habe mir ein neues Federbett gekauft. Ein winterwarmes, fluffiges, kuscheliges Federbett. Seitdem ist es mit dem Aufstehen noch schwieriger. Ganz ehrlich, je älter ich werde, desto schlüssiger erscheint mir das Konzept des Winterschlafs: Ich möchte nur liegen bleiben, für immer unter dieser Decke wohnen, oder na gut, sagen wir bis Mai.
Unter der Dusche denke ich an das letzte Wochenende, das ich mit zwei Freundinnen im niedersächsischen Nirgendwo verbracht habe. Es war unglaublich gemütlich, der Tisch immer liebevoll gedeckt, immer brannten Kerzen, ich hatte mir vorgenommen, mir das zu merken. Gut, gegen das Chaos in unserer Wohnung anzugehen, ist ein umfangreicheres Projekt, da wäre ganz dringend zeitnahes Handeln erforderlich, wahlweise Entrümpelung, Anbau oder Sprengung. Das müssen wir ja nicht…
