Es sind Menschen wie Parks Banks, 1922 in Mississippi gelyncht, weil er das Foto einer weißen Frau bei sich trug. Oder Caleb Gadly, 1894 in Kentucky gehängt, weil er der Gattin seines weißen Arbeitgebers über die Straße folgte. Schwarze, die von Weißen getötet wurden, in Zeiten, als noch nicht das halbe Land auf der Straße war und „Black lives matter“ rief.
Ihnen wird in Montgomery, Alabama, eine späte Ehre zuteil, sie bekommen hier Namen und Gesichter – im ersten Museum, das allein solch dunklen Taten gewidmet ist. „The National Memorial for Peace and Justice“ eröffnete 2018 und bekommt seit dem Tod von George Floyd eine viel stärkere Bedeutung.
Begründet wurde es von der „Equal Justice Initiative“, einer Non-Profit-Organisation in Montgomery. Die Hauptstadt Alabamas steht für die Selma-nach-Montgomery-Märsche von 1965, als…