Herrje. Warum machen es einem manche Leute nur so fürchterlich schwer? Wie einfach wäre es, nur so zum Beispiel, Ben Affleck optisch einzuschubladen: Läuft immer mit einem Gesicht rum, als wäre er gerade in einen Hundehaufen getreten, ist wortkarg und grummelig, wenn er überhaupt mal redet, irgendwie dauerhaft genervt-gelangweilt und nicht zugänglich – was für ein unfreundlicher, kettenrauchender Stinkstiefel! Äh, Moment mal, sagt der Schauspieler: Zuallererst sei er ausgesprochen schüchtern, es sei ihm unangenehm, wenn ihm zu viel Aufmerksamkeit zuteil wird, was, Künstlerpech, in seiner Branche dauernd der Fall ist. „Und außerdem stimmt das nicht, ich bin gar nicht mies drauf“, sagt Affleck, „das ist einfach mein Gesicht.“ Er könne nichts tun gegen dieses „resting hard face“, und warum sollte er auch: Es hat ihn weit gebracht im Leben. 52…
